![[PDF] Download Geschriebene Kleider: Höfische Identitát als literarisches Spiel (Bibliotheca Germanica) Kostenlos](https://images-eu.ssl-images-amazon.com/images/I/41%2BenUZbhTL._SS500_.jpg)
Die Studie untersucht das Spektrum der kulturellen Bedeutungen; die der Kleidung in höfischen Erzählungen des deutschen Mittelalters zugewiesen werden. Ausgehend vom kultursemiotischen Konzept des vestimentären Codes (Roland Barthes) analysiert sie die Spielregeln; nach denen die Identität des höfischen Ritters und der höfischen Dame konstituiert wird; und erkundet die Spielfelder; in denen sich höfische Identität bewegt; insbesondere den Stand; das Geschlecht und die Personalität. Dabei lassen sich sechs Dispositive unterscheiden; die auf vestimentäre Rituale der mittelalterlichen Gesellschaft bezogen sind: Investitur; Devestitur; Epiphanie; Maskerade; Travestie und Kleidertausch. Wenn die untersuchten Texte von Textilien sprechen; verhalten sie sich oftmals selbstreferentiell. Daher fragt die Studie auch danach; in welcher Weise Kleidung als poetologische Metapher zum Einsatz kommt.
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